Taipeh ist die Hauptstadt Formosas und Nationalchinas. Die Stadt
liegt am Tamsui Fluß inmitten einer Reisfelderniederung im Norden
der Insel und ist von Bergen umgeben. Die Stadt zählt 1,2 Millionen
Einwohner. Sehenswürdigkeiten: Die Hauptstadt besitzt überaus
malerische Stadtteile, in denen der Chinese noch seinen
unverfälschten Sitten und Traditionen anhängt. Die Läden haben hier
oft bis Mitternacht offen, alte China-Opern werden noch in
ursprünglicher Fassung gespielt. Das Stadtzentrum ist modern. Man
besuche den großen Tao-Tempel, den überaus kunstvollen
LungShan-Tempel (Drachentempel) im alten Stadtteil Wanhua
(bedeutendster Buddhatempel Taiwans, erbaut 1738), den
Konfuziustempel im nördlichen Stadtteil und den YangmingshanHügel,
der wegen seiner schönen Gärten, der heißen Schwefelquellen und der
Kirschblüte im Frühjahr berühmt ist. Etwas außerhalb der Stadt liegt
das große chinesische Nationalmuseum, das eine hervorragende
Sammlung aus allen Epochen und Dynastien des chinesischen Reiches
von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert umfaßt. In der Umgebung
lohnen auch der Grüne See und der Strand von Chingshan einen Besuch.
Information: Taiwan Visitors Association, 158 Hsin Sheng Rd.;
Lufthansa-Stadtbüro: 108, Chung Shan North Rd. Landschaftliche
Schönheiten der Insel Formosa sind der 800 m hoch in der
Zentralkette gelegene „Sonne-Mond-See" (Sun-MoonLake) mit dem
Buddhatempel Hsein Tsang, in der Nähe ein Dorf mit Ureinwohnern, die
überaus romantische TarokoSchlucht, die auf dem neuen „East West
Highway" zu erreichen ist und wo bis zu 300 m hohe steile Felswände
aus dem Flußtal aufsteigen, über das mehr als 20 Hängebrücken
führen, sowie die Wälder von Chiayi mit den beiden Bergen Yu Shan
(3950 m hoch, höchster Berg Taiwans) und Mount Ali (2273 m hoch),
auf den eine Schmalspurbahn hinaufführt. In Tainan (337 000 Einw.),
der alten Hauptstadt Formosas, ist der Tempel des Konfuzius
(ältester der Insel) besonders sehenswert.