Die Stadt (155 000 Einw.), die wichtigste Nordostalgeriens, ist vor
allem wegen der Lage ihrer Altstadt sehenswert. Diese Altstadt, die
auf das phönikisch karthagische Kirtha zurückgeht, liegt auf einem
mächtigen Felsblock, der durch die schmale und über 100 m tiefe
Rumel-Schlucht, über die sich kühngebaute Brücken spannen, von der
Umgebung getrennt wird. In der Rumel-Schlucht (Touristenweg) sind
vorgeschichtliche Höhlen und Reste römischer Brükken zu sehen.
Tiddis (30 km von Constantine). Die karthagisch-römische Stadt, die
ähnlich wie die Altstadt von Constantine gelegen ist, wurde um 500
n. Chr. verlassen. Timgad (156 km von Constantine). Die Ruinen der
im Jahre 100 n. Chr. gegründeten römischen Stadt sind ein
afrikanisches Pompeji. Sehr gut erhalten ist das Theater. Djemila
(144 km von Constantine). Das eindrucksvollste Baudenkmal dieser von
den Römern im 1. Jh. n. Chr. angelegten Stadt ist der Triumphbogen
des Caracalla. Im Museum befinden sich prächtige Mosaiken.