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Hotel & Ferienwohnung Nordsee
Asien
Asien ist der größte Kontinent der Erde. Der Kontinent gliedert sich in fünf Großlandschaften, von denen die Großßlandschaft Nordasien (Aralokaspisches Becken und Sibirien) für den Tourismus so gut wie bedeutungslos ist. Den südlichen Teil des Kontinents machen aus die Großlandschaften Vorderasien (Türkei bis Westpakistan), Zentralasien (hauptschlich Tibet und die Mongolei), Ostasien (China, Korea und Japan) und Südasien (von Indien bis Vietnam, ferner Inselindien mit den Großen und Kleinen Sundainseln, den Molukken und den Philippinen). In diesen südlichen Großlandschaften Asiens liegen die Zentren einiger der ältesten Hochkulturen der Menschheit. In Vorderasien (Mesopotamien, zwischen Euphrat und Tigris) entstanden die Kulturen von Sumer, Akkad, Babylon und Assur, die bis in das südliche Mittelmeergebiet ausstrahlten. Das Indusgebiet war die Wiege der Kulturen von Harappa, Mohenjodaro und Amri. Das Zentrum der chinesischen Kultur, deren wichtigste Nebengebiete Korea und Japan waren, lag am Hwangho. Auch alle großen Weltreligionen entstanden in diesem Raum Asiens: die mosaische (jüdische) und die christliche Religion, der Buddhismus, der Islam und der Hinduismus (Brahmanismus). Denkmäler dieser und anderer Kulturen und Religionen liegen über das ganze weite Land verstreut und bilden zusammen mit dem Geheimnisvollen, ohne das wir Europäer uns den Nahen und Fernen Osten kaum vorstellen können, die großen touristischen Attraktionen. Wir denken an die Hethiterstadt Boghaskj (bei Ankara), an Jerusalem und Damaskus, an die Ruinen von Babylon und Persepolis, an Agra mit dem Tadsch Mahal, an die Felsentempel von Ajanta und Ellora, an die Tempel von Wat Arun und Wat Poh (Thailand) und an die Tempel von Nicko in Japan. Wir denken aber auch an so Unterschiedliches wie die im Urwald versteckten Ruinen von Angkor Wat, die liebliche Insel Bali, eine Jagd im indischen Dschungel (mit einem Elefanten als Reittier), das Huser-, Gasssen- und Menschengewirr von Hongkong, die Dschunken von Macao und den Heiligen Zahn Buddhas im Tempel von Kandy auf Ceylon. Die Reihe der Sehenswürdigkeiten ist damit keineswegs erschöpft, ja, es sind nicht einmal alle wichtigsten genannt. Aber diese Andeutungen mögen eine schwache Vorstellung von der Vielfalt dessen geben, was der geheimnisvolle Osten seinen Besuchern zu bieten hat ganz zu schweigen von dem, was auch dort an Modernem (etwa in Tokio) geschaffen worden ist und was, zum Teil aus alten Traditionen erwachsen und auf eine oft märchenhafte Weise, dem Besucher die Abend- und Nachtstunden zu einem orientalischen Traum werden lässt, aus dem es allerdings bei allzu großer Sorglosigkeit kein allzu glückliches Erwachen gibt.
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