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Hotel & Ferienwohnung Nordsee
Äthiopien
Äthiopien grenzt im Westen an den Sudan, im Süden an Kenya, im Osten an die Republik Somall und im Nordosten an Franz. Somaliland und das Rote Meer. Das Reiseziel Äthiopien hat drei verschiedene Klimazonen, die von der Höhenlage abhängen. Die tiefste Zone liegt im Westen und besteht großenteils aus tropischen Wäldern und savannenartigen Landstrichen. Die mittlere Zone (1800-2500 m) ist am dichtesten besiedelt. Hier A.ds A -ist vorwiegend Ackerland (Zuckerrohrfelder). In der hochgelegenen Zone (über 2500 m) ist Weideland für Rindvieh. Hervorragende Kaffeesorten (der wichtigste Exportartikel) gedeihen an den Berghängen südwestlich von Addis Abeba. Mit Ausnahme der italienischen Besetzung (1936-41) war Äthiopien stets unabhängig. Von Touristen wird das Land hauptschlich wegen seiner urwüchsigen Landschaft und seiner historischen Denkmäler aus frühchristlicher Zeit besucht. Einheimische Reisebros organisieren auch Elefanten-, Löwen- und Leopardenjagden. Reisewege und Verkehrseinrichtungen: Mit dem Schilf nach Djibouti von allen großen europäischen Häfen (von Genua oder Neapel - bei geöffnetem Suezkanal - 8 bis 10 Tage). Haupthafen ist Djibouti in Franz. Somaliland. Von dort führt eine Eisenbahn nach Addis Abeba (784 km). Mit dem Flug- zeug: Dreimal wöchentlich ab Frankfurt/M. nach ,,c1dis Abeba (10 Std.). Mit dem Auto: Am besten über Ägypten und den Sudan - Khartum - Kassala - Asmara - Addis Abeha. Äthiopiens Hauptstadt ist mit allen größeren Orten des Landes durch ein ausgezeichnetes Flugnetz verbunden. Zwischen allen Orten verkehrt auch ein guter Autobusdienst. Die Hauptstraßen sind meist gut ausgebaut, Nebenstraßen können oft nur in der Trockenzeit befahren werden. In den Städten gibt es Taxis, Mietwagen und Pferdedroschken. Staatsform: Konstitutionelle Monarchie. Der Kaiser ist Staatsoberhaupt. Das Parlament setzt sich aus Senat und Deputiertenkammer zusammen; die Minister sind dem Kaiser verantwortlich. Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Äthiopiern, die teils dem islamischen, teils dem christlichen Glauben (koptische Kirche) angehören. Große Minderheiten sind mohammedanische Sudanesen, Araber und Somalis, kleinere sind Italiener, Griechen, Armenier und Inder, Amtssprache ist Äthiopisch (Amharisch ). Im Touristen- und Geschäftsverkehr wird zumeist Englisch, Italienisch oder Französisch verstanden
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