Wir müssen nun die verkehrsreiche Valkenburgerstraat überque- ren, die zum Ij-Tunnel führt. Nun nach rechts und gleich wieder nach links in die Rapenburg. Admiral Piet Hein, den wir vom Kai an der Förde kennen, soll in Haus Nr. 13 gewohnt haben. Es gehört dem Denkmalschutzverein und ist mit einem Giebelstein verziert. An der Zugbrücke zwischen der Uilenburgergracht und dem Wasser der Oude Schans, Rapenburgerplein 83, liegt eine Kneipe von 1648, De Druif, wo schon Meister Rembrandt verkehrt haben soll. Der Genever kommt zwar nicht mehr aus der Meßglaspumpe auf der Theke, und die Likörflaschen sind außer Gebrauch, doch man befindet sich unter Amsterdamer Originalen, die hier ihren Beerenburger Kräuterbitter oder Whiskey-Devv mit Kaffeesahne trinken. Weiter geht’s durch die Peperstraat und nach links zum Kalkmarkt, wo der hübsche alte Wachtturm des VVerftenbezirks steht (Montelbaanstoren). Doch zuvor schauen wir uns an der Ecke ’s-Gravenhekje/Prins Hendrikkade das mächtige Speicherhaus der Westindischen Kompanie an. Hier stapelten die Amerika-Reeder im 17. Jahrhundert exotische Gewürze und Zuckerrohr für die vielen Likörbrennereien. Vom Montelbaans-Turm gelangen wir auf die malerische Binnenkant an der Eilandsgracht und schauen uns die schönen alten Häuser an. Am Ende der Uferstraße sieht man das reichdekorierte Schiffahrtshaus mit seinem phantasievollen Zinkdach. An der nächsten Ecke, Geldersekade, erhebt sich der Schreiers-Turm, der zur alten Stadtbefestigung gehört hat. Dahinter beginnt der Zeedijk. Wir machen noch einen Abstecher über die Geldersekade zur Zuiderkerk (Süderkirche), schauen uns die witzige Bebauung rund um den Kirchplatz an und radeln wieder zurück zur Prins Hendrikkade. Drüben liegt der Ausgangspunkt der Tour