Dass Westerland zur unumstrittenen Metropole der Insel wurde, hat die Stadt allein dem Fremdenverkehr zu verdanken. Vor 150 Jahren war Westerland — nach Morsum und Keitum — nur der drittgrößte Ort der Insel, und es scheint, man habe ihn so wenig ernstgenommen, daß man sogar seinen Namen vergaß. Eigentlich müßte Westerland nämlich Hedig, Hedigen oder [...]
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Eine der spektakulärsten Naturerscheinungen überhaupt ist das Morsum-Kliff, das zusammen mit einem etwa 40 Hektar großen Heidegelände geschützt ist. An diesem Kliffabbruch treten Erdschichten zutage, die teilweise noch aus der Zeit stammen, als Sylt Meeresgrund war.
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Ein kaltes Seebad beeinflußt unter anderem auch die Nebennierenzone, in der Cortison produziert wird. Auch die Produktion anderer Hormone wird gesteigert, vermutlich sogar die Sexualhormone. Das ist, wie Hermann Schreiber vermutet, vielleicht der Grund für das berühmte »Sylter Hochgefühl«.
Der Bevölkerungsschwund, der für die Folgezeit angenommen wird, könnte einen wesentlichen Grund im Anstieg des Meeresspiegels haben, der zu immer häufigeren Sturmfluten geführt haben mag. Jedenfalls werden die Hinweise auf die Einwanderung von Friesen im 8. oder 9. Jahrhundert immer mit der Bemerkung verbunden,
Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß das Morsum-Kliff ebenso wie alle anderen geschützten Bereiche der Insel nicht betreten werden sollte, es sei denn auf kundig geführten Wanderungen und in Anwesenheit von kompetenten Wissenschaftlern.
Continue reading about Der Dünenschutz bei der Nordsee und Ostsee mußt bewart werden
Das Rantum-Becken ist mit etwa 560 Hektar nicht das größte der auf Sylt unter Naturschutz gestellten Gebiete. Schon seit 1923 ist praktisch der gesamte Norden der Insel, von der Engstelle nördlich Kampens an, mit Ausnahme des Ortsbereiches von List und einiger kleinerer Siedlungsgebiete — also ein fast 2000 Hektar großes Gebiet — unter Schutz gestellt.
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Beim Baden im Meer treten noch erheblich stärkere thermische Reize auf als an der frischen Luft. Es erscheint seltsam, daß das kalte Seebad, das einen mehrfach stärkeren Wärmeentzug am Körper bewirkt als die Luft, von einem anfänglichen, rasch überwundenen Kälteschock abgesehen, in der Regel durchaus nicht als kühl empfunden wird. Das liegt am thermischen Ausgleichsmechanismus [...]
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Ein Hindernis, das frühmorgendliche Bad am Strand von Sylt zu genießen, war zweifellos das Zufahrtsproblem. Und hier liegt vielleicht der Schlüssel zur Erklärung, weshalb Sylt nicht schon früher als Seebad entdeckt wurde: Hätte es an der Sylter Westküste — unmittel- bar in Strandnähe also — einen geeigneten Hafen gegeben, dann wäre die Insel wohl früher [...]
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Von größter Bedeutung für den Organismus sind natürlich auch die thermischen Einflüsse. Es gibt kaum eine Funktion des menschlichen Organismus, die nicht von der Hauttemperatur beeinflußt werden kann. Darin liegen die großen therapeutischen Möglichkeiten der Freiluftbehandlung im Nordseeklima.
Das Wattenmeer nördlich des Hindenburgdamms mit der Insel Uthörn im Königshafen bei List ist in einer Ausdehnung von 202 Quadratkilometern seit 1935 Naturschutzgebiet. Es gilt als ein international bedeutsames Feuchtgebiet für durchziehende und rastende nordische Vogelarten wie Kurzschnabel-, Weißwangen- und Ringelgänse, Strandläufer, Regenpfeifer, Schnepfen und viele andere Vogelarten. Daneben kommt den Vorländereien und der Insel [...]