Das Högklint erreicht man, wenn man kurz hinter Visby von der Straße 140 in den entsprechend ausgeschilderten Weg nach rechts einbiegt. Dieser führt auf einer schmalen und kurvenreichen Straße, die aber immer nach “Högklint” ausgeschildert ist, nach ca. 3 km zu einem Parkplatz am Rande des Högklint-Naturschutzgebietes. Eine der größeren Grotten am Klippenhang wird Räuber-Liljas-Höhle (Rövar Liljas häla) genannt, da sie einst gelegentlicher Zufluchtsort des Räubers Jonas Nilsson Lilja aus Smäland gewesen ist. Dieser wurde 1710 geboren und machte sich schon in jungen Jahren als Gesetzesbrecher bekannt. Read the rest of this entry »
Die gotländische Küste ist sehr abwechslungsreich und erstreckt sich (einschließlich der für den ausländischen Inividualreisenden gesperrten Gebiete von Färö und Gotska Sandö im Norden) über rund 650 km, was ungefähr der Strecke von Stockholm bis nach Malmö entspricht. Die Westküste ist vor allem durch die steil abfallenden, weißen Kalkklippen (Klint) und den vorgelagerten schmalen Küstensaum aus Steinfeldern, Strandwiesen und Sanddünen geprägt. Read the rest of this entry »
Die Natur fragt nicht, wann und woher ein bestimmter Schadstoff kommt, sie reagiert nur darauf, und das tut sie kompromisslos. Und wenn Politiker und Industrie in diesem Stil weitermachen, dann sind die Küstenzonen der Nordsee vom Aussterben bedroht. Read the rest of this entry »
Das »Internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung vom Lande aus« (Pariser Konvention von 1974) ist auch als »Küstengewässerschutzkonvention« bekannt. Es erstreckt sich auf die Nordsee, den Nordostatlantik, Teile des Eismeeres bis zur Barents-See. Es gilt aber auch für das Wattgebiet und für Flüsse bis zur Süsswassergrenze. Die Bundesrepublik Deutschland ist dieser Pariser Konvention bisher noch nicht beigetreten, und zwar nicht, weil sie Vorbehalte gegen den Inhalt des Übereinkommens hätte, sondern weil der Bund und die Länder Verschärfungen der Verschmutzungskontrolle erwägen. Read the rest of this entry »
Für den grössten Teil der Nordsee kann vorausgesagt werden, dass die wesentlichen Regulationsfunktionen des Meeres in den kommenden 20 Jahren keine einschneidende Veränderung erfahren werden. Dies gilt vornehmlich für den nördlichen Teil der Nordsee, der einerseits erheblich weniger Schadstoffeinleitungen zu verkraften hat, andererseits auch im Zufuhrbereich von frischem Atlantikwasser liegt. Read the rest of this entry »
Die Antwort auf diese Frage kann weder ein klares Ja noch ein klares Nein enthalten. Zu viele verschiedene Komponenten spielen eine Rolle, als dass man sagen könnte, wie viele Schadstoffe die Nordsee noch verkraften kann. Fest steht, dass die Nordsee das fischreichste Meer der Erde ist, gleichzeitig aber von sieben hochindustrialisierten Nationen umsäumt wird, die die Nordsee alle in mehr oder weniger grossem Umfang als »Müllkippe« benutzen. Read the rest of this entry »
Ein weiterer Störfaktor für die Vogelwelt ist der Flugverkehr. Es spielt dabei keine Rolle, ob es die private oder die militärische Fliegerei ist. Beide Bereiche haben in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Mehrmals am Tage hört man das penetrante Heulen eines herannahenden Düsenjägers, bevor man ihn überhaupt erkennen kann. Donnert er dann mit ohrenbetäubendem Krach im Tiefflug über das Wattgebiet, Read the rest of this entry »
An unseren Nordsee-Küstengebieten findet stellenweise ein recht erheblicher Interessenkonflikt zwischen Tier und Mensch statt: Einerseits besteht kein Zweifel daran, daß die See- und Küstenvögel durch die mannigfache Bedrohung, die immer schlechter werdende Qualität ihrer Nahrung und durch die Einengung ihrer Brutplätze, z. B. durch Eindeichung, vom Menschen jeden nur möglichen Schutz verdienen. Andererseits steht natürlich den Menschen das Recht zu, Read the rest of this entry »
Obwohl der Bestand an Seevögeln gegenwärtig also noch relativ stabil ist, gehen einige Arten doch langsam aber kontinuierlich zurück. Dazu Dr. Gottfried Vauk, Leiter der Vogelwarte auf Helgoland: »Soweit wir das hier überblicken können, nimmt der Seevogelbestand nicht ab. An der Küste gibt es gewisse Arten, die zurückgehen, was aber mit Sicherheit nicht auf das Öl zurückzu- führen ist. Die Seeschwalbe zum Beispiel nimmt an der Küste ab, Read the rest of this entry »
Die Rettung von Seevögeln, die vom Öl angegriffen sind, ist nicht möglich. Es sind außerordentlich menschenscheue Tiere, die, wenn sie könnten, auch ihre Eier noch aufs Wasser legten. Gelangt nun ein verölter Seevogel doch außerhalb der Brutzeit an die Küste, und kann man ihn dann obendrein noch einfangen, so kann man sicher sein, daß dieser Vogel nicht mehr lange zu Leben hat. Schon kleine, pfenniggroße Flecken können die Ursache sein. Selbst eine minimale Menge Öl, die der Vogel beim Putzen seines Gefieders schluckt, reicht aus, um den Magen- und Darmtrakt verdauungsunfähig zu machen. Read the rest of this entry »